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Auf das Miteinander setzen. lieber Machbares realisieren anstatt Utopien nachzujagen, vorausschauend Weichen stellen, wirtschaftlich denken, Verantwortung übernehmen,
– das sind die Maximen der Mitglieder der FDP-Ratsfraktion, die in
Ihrer täglichen Arbeit Berücksichtigung finden.
Bereits 1996
hat Heidi Kupsch die Initiative zur Gründung des Gemeindeelternrates für Kindertagesstätten ergriffen. Seitdem haben Eltern in Lilienthal deutlich bessere Mitwirkungsmöglichkeiten in allen Fragen vorschulischer
Belange.
Im Lilienthaler Sozialausschuss
hat die FDP schon vor 4 Jahren beantragt, das anerkannte und viel zitierte
Bevölkerungsgutachten für Lilienthal zu erarbeiten. Somit haben heute alle
Entscheidungs- träger in Lilienthal eine verlässliche Grundlage, um unsere soziale Infrastruktur der demografischen Entwicklung
anzupassen.
Auch in
der Schulpolitik ist es der FDP wichtig, im Rahmen einer vorausschauenden Schulentwicklungsplanung notwendige Entscheidungen nicht kostspielig auf morgen zu verschieben. Deshalb
hat sie zum Beispiel 2001 den Grundschulneubau in Frankenburg und die Schul-Erweiterung in Seebergen (gegen die Ratsmehrheit) abgelehnt. Inzwischen (2004) bestätigen nun
die Gemeinde und die Schulaufsichtsbehörde die Überversorgung, und ziehen den Abbau eines Schulstandortes in Erwägung, da bis 2009 die
Einschulungs- zahlen um 35% sinken.
Entscheidungen zu treffen, mit einem klaren, realistischen Blick in die Zukunft, ist
von großer Bedeutung für unsere Gemeinde. Deshalb hat die FDP im Februar 2001 den Begriff „Leitlinien für Lilienthal“ in die politische Diskussion eingeführt. Diese Leitlinien, die jetzt gemeinsam mit Bürgern, Rat und Verwaltung ausgearbeitet werden, sollen Handlungsgrundlage und Rahmen für die mittel- und langfristige Entwicklung und Gestaltung unseres Gemeinwesens
sein.
So werden diese
Leitlinien sicher auch eine Rolle spielen, wenn es um die Ausgestaltung des Personennahverkehrs in Lilienthal geht. Eine Straßenbahn auf der Hauptstraße wird den Charakter unserer Gemeinde dauerhaft verändern und beträchtliche Auswirkungen auf unser örtliches Wirtschaftsleben haben. Gleichzeitig stellen die von Lilienthal aufzubringenden Baukosten, die jährlichen Folgekosten und der Betriebskostenzuschuss an die BSAG eine extreme finanzielle Belastung dar, die unseren Gestaltungsspielraum und den der nachfolgenden Generationen schwerwiegend einschränken wird. Wollen wir das? Mit allen Konsequenzen?
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